Über das Stampfen und das Aufgehen

von Johannes Menze

Arne verlässt die Burg. In seiner Arbeitskleidung und vorzeitig, weil er jetzt mit dem sous-chef auf einem Weingut in Bernkastel-Kues nobel essen geht. Zwei Sterne. Wie die Sternekritiker vom Guide Michelin, nur dass sich Arne & Co sich angekündigt haben.  Seine Kollegen trifft er bei McDonalds Wittlich und wird von dort mitgenommen. Bei Ora&Labora ist Arne erstmalig und wurde auch in anderen Klamotten gesehen.

Arne, was ist besser? In der Küche Erdäpfel stampfen oder Erdboden auf der Nordbastion?

„Hehe, natürlich der Erdboden auf der Nordbastion. Hier bin ich mit meiner Frau und vielen anderen netten Menschen, die mich herzlich in ihre Runde aufgenommen haben. Ich freue mich, wenn ich wiederkommen kann. Dann muss es nicht unbedingt der Stampfer sein. Aber es gibt ja genug zu tun.

Es ist schön zu sehen, wie die Mechthild hier so schön aufgeht (Bloggist: Vorsicht, Küchenlatein!) und entspannt ist. In der Schulzeit gibt es immer Phasen, da ist sie äußerst angespannt. Sie hat ja jetzt einen Schrebergarten, der täglich ihre Fürsorge und Liebe bedarf. Jedes Tomatenpflänzchen bekommt einen Namen. In ihrem Schrebergarten blüht sie auch auf.

Im übrigen: Werden die Kartoffel in der Küche nicht gestampft, sondern durch eine Kartoffelpresse gedrückt und anschließend durch ein Sieb gestrichen. Sahne kommt ins Pürree, so wäre es keine Mousseline.“

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