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Danke!

von Johannes Menze (Kommentare: 0)

Ein Ding der Unmöglichkeit, das Jubiläumsfest auf einen kurzen Gedanken zu bringen, zu vielfältig waren die Begegnung und die Festspielorte. Bis tief in die Nacht brannte das Lagerfeuer an der Saubraterey und schallte Musik aus der Taverne.  Sofort zugegeben, das Fest war so wunderbar, dass es ein Sakrileg gewesen wäre, die Zeit am bereit stehenden Notebook mit bloggieren zu verbringen.

Wenn wir es auf ein Symbol bringen wollen, dann möglicherweise auf die quer über den Burghof straff gespannte Wäscheleine. An ihr flatterten postkarten-große Zettel, auf denen Dankbotschaften notiert waren. Statt der üblichen Fürbitten hatte Heribert aufgefordert, mit Blick auf Ora&Labora persönliche festzuhalten. Schlauerweise hatte er über die üblichen Zettel und Stifte hinaus einen Sack Wäscheklammern mitgebracht, der der Wind pfiff kräftig durch den Burghof. Die Antworten zeugten von einer tiefen Verbundenheit, Witz blitzte auf und eine Prise / Brise heiliger Geist.

Gestärkt mit Kaffee und Kuchen startete der Festakt mit den Reden. Helmut Fink, stellvertretender Landrat, schlug die Brücke vom demokratischen Aufbruch in der Weimarer Zeit  zu den Ora-Arbeitsleistungen für einen einzigartigen und notwendigen Ort für den Zusammenhalt der  Gesellschaft.  Der Stadtbürgermeister Lothar Fallis hatte als Geschenk eine junge Eiche mitgebracht und erläuterte kenntnisreich die wechselseitige Wertschätzung. „Alle hier Arbeitenden seien die wahren Ehrengäste“.

Johannes Neuwirth aus der ND-Leitung war noch nicht geboren, als Ora&Labora startete. Die gute Tradition, der zusammenwirkende Kontrast von ‚Ora et Labora‘ und die hier entstehende Gemeinschaft arbeitete er als vorbildhafte Charakteristika heraus. Als ihre Kinder klein waren, berichtete Sonja Krump, sprachen sie immer von „Bohrer & Labora“. Sie machte auf das Umfeld von Ora&Labora aufmerksam. Fast wie eine Liebeerklärung an Volker klang die Beschreibung des Umbaus der Mädchenwaschräume.

Er wolle keine Festrede halten, sondern schlicht eine Rede zu Fest, erklärte der langjährige ND-Kanzler (Geschäftsführer) Norbert Mazurowicz. Gleichwohl spazierte er durch die Verbands- und Vereinshistorie, streute ein paar Anekdoten aus der Bundesgeschichte ein und beschrieb anschaulich die Schwierigkeiten des ND-Burgbetriebes.  Umso deutlich traten die vermittelnden Qualitäten und das strategische Geschick des Burgbeauftragten Bernard Heckenbückers zu Tage. Er wisse nicht, wieviel Nächte Bernard schlaflos hier auf der Burg und zuhause verbracht habe, resümierte Norbert. „Aber ich kann dir versichern, Du bist vielleicht hier auf Erden durch die Hölle gegangen, musst aber nicht durchs Fegefeuer und kommst direkt in den Himmel.“

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