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Der Vampir-Faktor bei Ora

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Blut ist auch geflossen … Und zwar bei gleich zehn Leute. Die Anmeldung über Bundeshotline scheiterte, weil sie im Viertelstundentakt vollständige Namen und die Geburtsdaten anforderte.

Aber als wir in geballter Präsenz in der Stadthalle Neuerburger nn eintrudelten, war die sehr freundliche Dame stark gefordert.   Sie sah gar nicht aus wie ein Vampir. Allerdings schmiss eine übermotivierte Erstspenderin als erstes den Sender runter, worauf das W-Lan des DRK zusammenbrach und das Ärzteteam fast arbeitslos wurden.

Jede und jeden, der noch nie in der DRK Region West seinen Lebenssaft gespendet hatte, wurde zur/zum Erstspender*in geadelt. Gänzlich kollabierte das System, als Hilke die Hamburger Vorwahl null-vier-null bekannt gab. Nein, diese könne es nicht geben. Ob sie sich sicher sein, dass da kein Fehler drin sei …

Als dann das Vorgespräch mit dem Arzt vorbei war, in dem es abseits des Protokolls vor allen Dingen über das Arbeiten auf der Burg ging, konnte es losgehen. Routiniert wurden Nadeln gelegt und die Musik-Playlist, die über die Stadthallenboxen lief und schon ganz auf Feierabend ausgerichtet war, ließ das rote Gold sprudeln.

Auf der Liege liegend gab es Gespräche über die Schäden im Ort (120 Häuser sind betroffen), aber auch um die Dankbarkeit, dass niemand ernsthaft verletzt worden sei. Mit Blick auf die Bühne der Stadthalle blickend, war das Kopfkino gut damit beschäftigt, sich die rauschenden Feste, die dort schon zelebriert wurden, vorzustellen. Wie wir hinterher erfuhren, auch die Hochzeit der Burgeltern.

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