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Höhenmeter-orientierter Tagesrückblick

06.08.2018 00:47 von Johannes Menze (Kommentare: 0)

Aller Anfang ist schwer, natürlich. Wo findet sich welches Werkzeug? Unzählige Holzwege braucht es trotz des roten Hofladers, bis alle Bretter in ihren Projekten zielgerichtet gelandet sind. Wie bringe ich dieses oder jenes Maschinchen ans Laufen?

Viele Baustellen müssen eingerichtet werden. Und überhaupt, wo sind die steingrauen Farbeimer, die in der Inventarliste vermerkt sind und dringlich für den Fensteraußenanstrich benötigt werden.

Am Anfang herrscht Tohuwabohu, aber als die Abendsonne sinkt, treffen sich die Projektleitungen in der kleinen Eßstube, wo beide Fenster fehlen (zu diesen sommerlichen Temperaturen aber wahrlich kein Problem), und beratschlagen, den Stand der Dinge. Hier zählt die Sitzordnung.

Später nach dem Abendimpuls (Heriberts Devise: Arbeit von morgen, soll uns nicht sorgen, denkt an die Lilien auf dem Feld) schlägt Cheforganisator Tobi vor, entsprechend der Höhenmeter durch die Projekte zu gehen. Einige Stichworte:

  • Auf dem tiefsten Niveau arbeitet die Kletterparcours-Crew um Robert. Sie haben auf jeden Fall noch ein tiefes Loch gegraben – mittels Minibagger – und einen weiteren Balken grundiert und gestrichen.
  • Die Erneuerung der Heizungstreppe kann leider erst durchstarten, wenn die neuen Öltanks über die marode Treppe transportiert worden sind. Zitat: „Wir haben versucht, den Tag nützlich zu verbringen.“  
  • Die Zweier-Combo zum Ausräumen und Präparieren des Heizungsölkellers hatte bis Mittag alles komplett ausgefegt und gesäubert. Am Nachmittag versetzten sie das chaotische Holzlager in einen aufgeräumten Zustand.
  • Das Feuerleiter-Team hat die zwar hübsch bemalten, aber feuerwehrlich hinderlichen Abdeckungen restlich entfernt. Im Entspannungsmodus warten sie auf den Schmied, der neue Halterungen zurechtbiegen soll.  
  • Grillhüttetische – Rohe Eichendielen wurden abgehobelt, geschliffen und lackiert. Nebenbei musste auch noch die Projektleiterin wieder zusammengetackert werden.
  • Die Torwarte haben festgestellt, dass sich entweder der Betonboden im Gewölbe erhoben hat oder das Gewölbe selbst sich gesenkt hat. In Folge müssen die Tore an der Unterseite etwas gekürzt werden. Für’s erste wurde heute die Außenseite der Tore geschliffen und gereinigt.
  • Bei der Tonnenrutsche (Foto) sind zwar schon gefühlte 5.000 Schrauben festgezurrt worden, aber 2.001 fehlen noch. Außerdem musste noch ein Holunderbaumstumpf entfernt werden, der das Rutschen doch unsanft beendet hätte. Dabei entdeckten die Rutscher zwei bisher unbekannte Rohre.
  • Die vom Ruhrgebiet dominierte Sitzgruppen-Gruppe verbrachte den Vormittag mit Materialtransport und Werkstatteinrichtung. Die erste der neuen, revolutionären Tischkonstruktionen ist kurz vor der Fertigstellung. Fehlen dann ja nur noch 9 weitere Tische und 20 Bänke.
  • Der Chef der Westbastion-Sitzgruppe-Gruppe hat es da viel leichter. Sein engagierten Mitarbeitenden haben die Unterkonstruktion der beiden gebogenen Bänke schon fast fertig. Lasiert und grundiert warten diese nun auf ihre Beplankung.
  • Die Sonnenterassen-Chillmöbel-Restaurateure haben das sonnigste Gemüt – und Projekt. Sie haben bei den Liegebänken jede zweite Latte abgeschraubt und den alten Lack abgekratzt. Inzwischen spendet ein Behelfsdach etwas Schatten.
  • Besucher der Neuerburg werden seit dem heutigen Tag auf der Westseite von leeren Fensterhöhlen herzlich gegrüßt. Noch sind die Fensterrahmen braun, aber nachdem dann doch noch die schmerzlich vermissten Farbdosen aufgetaucht sind, werden sie zukünftig in einem freundlichen Steingrau den Besuchern „Hallo!“ zuflüstern.

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