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Läuft.

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Nach zwei Arbeitstagen, ja auch gestern haben wir geschafft, lässt sich summieren: Ora-Et-Labora läuft. Auch wenn die Projekte alljährlich variieren, gibt es doch ein Masterplan.

Zunächst gilt es sich einzugrooven. In welchen blauen Schank finde ich , das Gewölbe hat sich erneut in eine feine Werkstatt verwandelt. Mehrere Anhänger voller Werkzeuge sind ausgeladen und sinnvoll arrangiert. Natürlich gibt es die Vergatterungen, wenn man sich sagen wir eine Flex ausleiht, diese zu Arbeitsende auch wieder zurückzubringen.

Erfahrungsgemäß kommt es mit dem Fortgang von Labora zu größeren Suchbewegungen. Und die Neuerburg verfügt über ganz schon viele Winkel und Geheimverstecke. Der Schwund fängt bereits an: „Hat jemand mein Caramba-Schmier gesehen? Eine blaue Dose mit rotem Sprühkopf“, hieß es gestern  irgendwo zwischen Verzweiflung und Hoffnung.

In den letzten Jahren hat der Maschinenpark zugenommen. Der Held der Arbeit ist ein kleiner feiner Leihbagger. Er verfügt magische Anziehungskräfte. Seine Projekt-Liste füllt sich am schnellsten. Wer wolle nicht immer schon mal einen echten Bagger pilotieren. Nach einer sachkundigen Einweisung selbstverständlich.

Dass heute der Bagger bereits wieder zurückgegeben werden muss, war keine Bagatelle und führte dazu, dass die Türwächter-Brigade gleich mal am Sonntagabend eine Spätschicht eingelegt hat. Diese endete erst, als Volker – gewandet im seinem BURGHERRN-T-Shirt – ihnen den Bagger entzog. Um die Moral aber hochzuhalten, parkte in Sichtweite eine Betonmischmaschine auf dem nächsten Anhänger.  

Bei vielen Projekten lautet das Motto der zweiten Phase: „Mach kaputt, was die Burg kaputtmacht.“ Ehrlich gesagt fördert das ungeheuer die Kreativität. Jenseits der Burgmauer im Klettergarten galt es, eine überflüssig gewordene Balkenkonstruktion in schwindelnder Höhe zu entfernen. In zweijähriger Arbeit hatten Labora-Projektteams sie vor paar Jahren angebracht und wie sie glaubten, für Ewigkeizten fest verankert.

Als die Podest-Combo ihren Kampf gegen die Wespen erfolgreich gewonnen hatte, und das Drehmoment der Schrauben in luftiger Höhe ausgereizt hatte, wurden mit Hilfe von Seilzügen und People-Power widerständige Balken quasi aus heiterem Himmel zu Boden gezerrt. Welch ein Jubel, als diese auf dem Boden der Tatsachen aufschlugen. Chapeau!

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