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Mitarbeiter des Monats – Malocherin des Tages

07.08.2018 08:28 von Johannes Menze (Kommentare: 0)

Ich solle mal dringend das Burgtor mir anschauen, drängt mich Volker. Da hängt seit neustem die Urkunde für den Mitarbeiter des Monats. Als er ein zweites, drittes Mal drängelt, denke ich, kann ja nicht schaden. Außerdem finde ich solche Auszeichnungen ausgezeichnet, denn sie berechtigen – in diesen Fällen – nicht dazu, beim Küchendienst auszusetzen, sich einen schönen Tag zu machen oder ähnliches.

Fälle, der Plural ist korrekt, denn es ist nicht nur die Urkunde ans Burgtor angenagelt, sondern auch hier auf dem Ora-Blog reklamiert. (Reklame = zurückrufen, in Erinnerung bringen, Ora = nicht nur beten, sondern auch loben).

Genug der Vorrede + zum Burgtor getrabt. Wen der Volker denn so auserkoren hat. „Er ist ein Vorbild an Pflichterfüllung, Einsatzbereitschaft und Fleiß. Dafür gebürt Ihm Dank und Anerkennung“ lautet die Laudatio für SCHIPPEN-JUPP – den kleinen, aber ferrariroten Radlader. Genau, den bärenstarken Kumpel und mechanischen Freund für alle, die größere Lasten zu wuchten haben. Gute Wahl.

Insgeheim küren wir hier im Blog Tag für Tag die/den Malocher/in des Tages.

Am Samstag ist es ganz eindeutig Raphael. Kaum angereist aus Rom ist er von family & friends direkt auf die Orgelbank geschubst worden, wo er dann klangvoll in Tasten haute. Und so beflügelt intoniert er zum Kommuniongang ganz lässig die Wise Guys.

Zum sonntäglichen Malocher des Tages avancierte Tobias (Foto). Mit einem an Breite nicht zu übertreffenden Grinsen hat er sich auf allen Burgebenen bewegt. Ganz ohne Baggerführerschein latscht er auf Gas und Bremse, kurbelt er wild am Lenkrad. Der Wendekreis vom Schippen-Jupp ist phänomenal und zauberte das Lachen auf sein Gesicht.

Am Montag ist es ganz eindeutig Ella. Sie berechnete Winkel für die schönste Bank auf der Burg. Die schmiegt sich an die Westbastion und guckt direkt in den Sonnenuntergang. Bis es soweit ist wurden die Hölzer geschnitten und siehe da, alles passte perfekt. Manche Leute staunten Bauklötze.

Für den Dienstag ist es der Vize-Alterspräsident Manfred. Endlich konnte er so richtig loslegen. Was war das gestern schon gewesen: 36 Eimer Asche aus dem Lagerfeuer entfernt. Voller Elan zerstörte er am halben Dienstagvormittag die Treppe zum Öllager. Brechstange, Hake, Schaufeln aller Art und die gesegnete Schubkarre setzte er in Bewegung. Ein Erdmännchen voller Energie. Auch der Wacholderstumpf musste nach zähem Kampf der fast Achtzig-jährige Power weichen.

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